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Identitätsverifizierung: Die Balance von Sicherheit und Kundenkonversionen während des Onboardings

Für viele Branchen – von Finanzdienstleistungen und Telekommunikationsunternehmen bis hin zu verschiedenen altersbeschränkten Produkten und Dienstleistungen – ist die Identitätsverifizierung gesetzlich vorgeschrieben. Für andere wie beispielsweise Sharing Economy und Online-Händler ist es einfach klug, ihr Geschäft und ihre Kunden vor immer häufiger vorkommendem Identitätsmissbrauch zu schützen. In beiden Fällen stehen Vermarkter vor den gleichen Herausforderungen, wenn es darum geht, neue Kunden zu gewinnen, und konzentrieren sich zu Recht auf ihren Onboarding- und Registrierungsprozess mit dem Ziel, die Konversionsrate zu maximieren. In der heutigen Welt des „alles sofort“ müssen diese Prozesse schnell und reibungslos ablaufen und sind der entscheidende erste Kontakt zwischen Kunde und Dienstleister.

Sicherheitschecks scheinen vor diesem Hintergrund störend und äußerst ungeeignet für launische, ungeduldige Online-Käufer. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Besitzer von Online-Shops Maßnahmen zur Identitätsverifizierung nur ungern oder zögerlich umsetzen. Angesichts der Tatsache, dass Identitätsbetrug in Rekordzahlen stattfindet, ist jetzt jedoch nicht der richtige Zeitpunkt, Sicherheitsmaßnahmen zu reduzieren. Wenn Onboarding-Prozesse ausschließlich für Konversionen optimiert werden und die Sicherheit eine untergeordnete Rolle spielt, ist das Unternehmen anfällig für Online-Betrug. Die Bedenken hinsichtlich des Balanceakts zwischen Sicherheit und Konversionen sind zwar berechtigt, jedoch ermöglichen intelligente Integrationsstrategien und neue technische Lösungen eine Identitätsprüfung, die nicht zwangsläufig einen Konversionskiller darstellt.

Timing ist alles im Leben

 

Der erste Eindruck zählt bekanntermaßen – das gilt auch für jede Marke und jedes Unternehmen. Es könnte Kunden abschrecken, direkt nach dem Kennenlernen nach einem Identitätsnachweis gefragt zu werden, bevor sie von dem Mehrwert überzeugt wurden, den ein Unternehmen ihnen bieten kann. Stattdessen sollten Sie all Ihre Marketingkenntnisse darauf verwenden, sich dem Kunden auf perfekte Art vorzustellen: engagieren, begeistern, überzeugen. Sobald ein Kunde sich wirklich auf Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung eingelassen hat, mit Ihrer Plattform Geschäfte tätigen oder interagieren möchte oder sogar schon beim Zahlungsschritt angelangt ist, bitten Sie ihn, seine Identität nachzuweisen.

 

Belohnungen und Anreize

 

Jeder mag kostenlose Dinge. Ein kleiner Anreiz kann Kunden dazu bringen, eine winzige Hürde bei einem ansonsten reibungslosen Onboarding-Prozess zu nehmen. Ein kleiner Anstieg in den Konversionsraten kann enorme finanzielle Gewinne in Verbindung mit dem Customer-Lifetime-Value bedeuten. Eine kleine Geste im Voraus wäre also kein verlorenes Geld. Belohnungen müssen jedoch nicht unbedingt finanzieller Art sein. Sei es der Zugang zu bestimmten Funktionen oder eine spezielle Akkreditierung auf dem Profil – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Ihren Kunden durch diese Phase des Onboardings zu leiten, anstatt ihn zu drängen.

 

 

Aufklären und Informieren

Identitätsbetrug ist so weit verbreitet, dass die meisten Menschen sich der Thematik durchaus bewusst sind. Unternehmen können dieses Bewusstsein zu ihrem Vorteil nutzen, indem sie als Beschützer und nicht als Türsteher fungieren und sich auf diese Weise Pluspunkte verdienen und Vertrauen in die Marke aufbauen. Anstatt ohne vorherige Erläuterung nach Identitätsnachweisen zu fragen, erklären Sie, warum Sie diese benötigen. In einer Zeit, in der Unternehmen öffentlich wegen Vertrauensbrüchen bloßgestellt werden, ist dies eine Gelegenheit, als Beschützer wahrgenommen zu werden. Indem Sie zeigen, dass Sie im besten Interesse Ihrer Kunden handeln, können sie Kunden für sich gewinnen.

Verwenden Sie die neuesten Lösungen zur digitalen Identitätsverifizierung

Die digitale Identitätsverifizierung hat sich von einem funktionalen, technischen Aspekt zu einer ganzheitlichen, benutzerorientierten Erfahrung entwickelt. Dienstleister wissen, dass Onboarding für ihre Kunden ein sensibles Thema darstellt und verpacken daher leistungsstarke Technologien in benutzerorientierten Softwarelösungen. Das Scannen von Ausweisdokumenten mit mobilen oder Desktop-Kameras, gefolgt von einem Video-Selfie, um sicherzustellen, dass das Dokument dem Benutzer gehört, erfolgt in Sekundenschnelle über intuitive Plattformen zur Identitätsverifizierung wie Daego von PXL Vision. Wenn Sie es ernst meinen mit problemlosem Onboarding, entscheiden Sie sich für Lösungen, die Funktionalitäten wie interaktionslose Lebendigkeitsprüfung und automatische Erkennung von Ausweisdokumenten beinhalten, wobei der Schwerpunkt auf Automatisierung und intuitiver Bedienung liegen sollte. Durch die Nutzung spezialisierter Dienstleistungen anstelle von aufwändigen Eigenentwicklungen kann sich das Unternehmen auf das konzentrieren, was es am besten kann.

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